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Seine Tagebucheintragungen überschrieb Viktor Ullmann mit „Der fremde Passagier“. 80 Jahre nach der Ermordung Ullmanns durch die Nationalsozialisten 1944 widmet sich ein intimes Portraitkonzert seinem Liedschaffen und jenen Musikern, die ihm künstlerisch oder persönlich begegneten. Die Lebensreise, die Viktor Ullmann selbst als „Odyssee” bezeichnete, passiert Wien, Zürich, Stuttgart und Prag.Werke von Viktor Ullmann, Arnold Schönberg, Richard Strauss, Gustav Mahler, Hanns Eisler und Alexander Zemlinsky.
Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe gilt als eines der bedeutendsten Werke der abendländischen Musikgeschichte. Sie vereint Kompositionen aus verschiedenen Schaffensphasen und fasst Bachs vokales und kontrapunktisches Können in einzigartiger Weise zusammen. Trotz ihrer liturgischen Form war sie nicht für den regulären Gottesdienst gedacht, sondern als musikalisches Vermächtnis. In ihrer Vielfalt von monumentalen Chorsätzen bis zu innigen Arien zeigt sie eine außergewöhnliche Tiefe an Ausdruck und Spiritualität.
Kammerchor Seftigen Gemeinsam mit dem Glarner Kammerchor
Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe gilt als eines der bedeutendsten Werke der abendländischen Musikgeschichte. Sie vereint Kompositionen aus verschiedenen Schaffensphasen und fasst Bachs vokales und kontrapunktisches Können in einzigartiger Weise zusammen. Trotz ihrer liturgischen Form war sie nicht für den regulären Gottesdienst gedacht, sondern als musikalisches Vermächtnis. In ihrer Vielfalt von monumentalen Chorsätzen bis zu innigen Arien zeigt sie eine außergewöhnliche Tiefe an Ausdruck und Spiritualität.
Kammerchor Seftigen Gemeinsam mit dem Glarner Kammerchor
Im Rahmen der 61. Harler Bach-Tage, die unter dem Motto „Lebenswege – Meilensteine“ stehen, erklingt Franz Schuberts Winterreise. Konstantin Ingenpass wird dabei von Hyun-hwa Park am Klavier begleitet.
ISARPHILHARMONIE Bach Weihnachtsoratorium Kantaten I-III & VI
Isarphilharmonie, Hans-Preißinger-Straße 8, 81379 München
Seit Jahrzehnten ist das Bach Collegium München Garant für die Aufführung der großen Bach-Oratorien in München. In dieser Zeit wirkten angesehene Laienchöre wie der Mainzer Bach-Chor, die Chorgemeinschaft Neubeuern und der Münchener Bach-Chor bei den Aufführungen mit.
Das Bach Collegium München entschied sich ab der Konzertsaison 2019/2020 im Rahmen einer Kooperation mit den drei Bayerischen Musikhochschulen München, Nürnberg, Würzburg einen professionellen Chor aus hochbegabten Gesangsstudenten aufzubauen und fortan die geistliche Musik des Thomaskantors und anderer Komponisten als Chor & Orchester Bach Collegium München aufzuführen. Der Aufbau des Chores war dank der großzügigen Förderung des langjährigen Märzen und Kurator des Münchener Konzertvereins, Johannes Burges möglich. Damit kann eine herausragende Leistung im Bereich der Hochbegabtenförderung wahrgenommen werden.
Das Konzert findet zu Ehren und im Gedenken an den Mäzen des Münchener Konzertvereins e.V., Johannes Burges †, statt.
Chor & Orchester Bach Collegium München | Christian Kabitz, Leitung
Aktion "Gemeinsam gegen Einsamkeit"
Gesangsolisten
Julia Duscher Sopran Louise-Lotte Edler Alt Eric Price Tenor Konstantin Ingenpass Bass
Eröffnungskonzert Internationales Bachfestival Montréal // F. Mendelsohn ELIAS
1600 Rue Saint-Urbain 1600 Rue Saint-Urbain, Montréal, QC H2X 0S1, Kanada
Elias von Felix Mendelssohn
Das diesjährige Festival International Bach Montréal beginnt mit zwei überraschenden Akzenten.
Elias gilt als Mendelssohns Hauptwerk und als ein Höhepunkt der Oratorienkunst des 19. Jahrhunderts. Stark von J.S. Bach inspiriert, hat Mendelssohn dieses unverkennbar romantische und dramatische Werk mit barockem Geist durchdrungen.
Für dieses Konzert werden Orchester und Chor des Festivals vom renommierten, in Montreal geborenen Komponisten und Dirigenten Maestro Samy Moussa geleitet.
„Samy Moussa besitzt ein außergewöhnliches Verständnis für orchestrale Farben und musikalische Form, das es ihm ermöglicht, Werke zu schaffen, die sowohl fesselnd als auch bewegend sind.“ – Le Devoir
Internationales Bach Festival Montréal // F. Mendelssohn ELIAS
Palais Montcalm – Maison de la musique 995 Rue D'Youville, Québec, QC G1R 3P1, Kanada
Ein weiteres Mal in diesem Jahr verlegt das Internationale Bachfestival Montréal sein Programm nach Quebec City, um ein einzigartiges Konzert zu bieten, mit zwei überraschenden Noten!
Elias gilt als Mendelssohns Hauptwerk und als ein Höhepunkt unter den Oratorien des 19. Jahrhunderts. Stark von J.S. Bach inspiriert, durchdringt Mendelssohn dieses unverkennbar romantische und dramatische Werk mit einem barocken Geist.
Für dieses Konzert werden Orchester und Chor des Festivals vom renommierten, in Montreal geborenen Komponisten und Dirigenten Maestro Samy Moussa geleitet.
„Samy Moussa besitzt ein außergewöhnliches Verständnis für orchestrale Farben und musikalische Form, das es ihm ermöglicht, Werke zu schaffen, die sowohl fesselnd als auch bewegend sind.“ – Le Devoir
Als flögen wir davon... // Vokalmotetten des Barock
Emmauskirche, Willich
In seinem Programm „… als flögen wir davon…“ nähert sich das Ensemble der Frage, welche Musik und Gedanken uns auf dem Weg in eine andere Welt begleiten könnten. Mit Vokalmotetten der Komponist*innen Johann Hermann Schein, Lucrezia Orsina Vizzana und Niccolò Jommelli wird im ersten Teil das Gefühl der Reue und der Bitte um Erlösung beleuchtet, während das in harmonischer Gewandtheit ausgeleuchtete „Stabat Mater“ des tschechischen Barock-Komponisten František Tůma den Blickwinkel auf die Sterbesituation als solche und die Begleitung des Sterbenden durch liebende Angehörige legt. Weitere Werke u. a. von Johann Michael Bach und Johann Christoph Bach ergänzen das Programm.
Die großen Fragen des Lebens und die Suche nach Transzendenz finden so ihren Widerhall in der direkten musikalischen Begegnung junger Musizierender, im zugewandten und lebendigen Gestalten, im Kontrast aus ästhetisierter Lebensliebe und Ringen um Todesmut. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.
Als flögen wir davon... // Vokalmotetten des Barock
Galerie Kindhäuser, Bad Neuenahr
In seinem Programm „… als flögen wir davon…“ nähert sich das Ensemble der Frage, welche Musik und Gedanken uns auf dem Weg in eine andere Welt begleiten könnten. Mit Vokalmotetten der Komponist*innen Johann Hermann Schein, Lucrezia Orsina Vizzana und Niccolò Jommelli wird im ersten Teil das Gefühl der Reue und der Bitte um Erlösung beleuchtet, während das in harmonischer Gewandtheit ausgeleuchtete „Stabat Mater“ des tschechischen Barock-Komponisten František Tůma den Blickwinkel auf die Sterbesituation als solche und die Begleitung des Sterbenden durch liebende Angehörige legt. Weitere Werke u. a. von Johann Michael Bach und Johann Christoph Bach ergänzen das Programm.
Die großen Fragen des Lebens und die Suche nach Transzendenz finden so ihren Widerhall in der direkten musikalischen Begegnung junger Musizierender, im zugewandten und lebendigen Gestalten, im Kontrast aus ästhetisierter Lebensliebe und Ringen um Todesmut. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.
Als flögen wir davon... // Vokalmotetten des Barock
Stiftskirche Stuttgart
In seinem Programm „… als flögen wir davon…“ nähert sich das Ensemble der Frage, welche Musik und Gedanken uns auf dem Weg in eine andere Welt begleiten könnten. Mit Vokalmotetten der Komponist*innen Johann Hermann Schein, Lucrezia Orsina Vizzana und Niccolò Jommelli wird im ersten Teil das Gefühl der Reue und der Bitte um Erlösung beleuchtet, während das in harmonischer Gewandtheit ausgeleuchtete „Stabat Mater“ des tschechischen Barock-Komponisten František Tůma den Blickwinkel auf die Sterbesituation als solche und die Begleitung des Sterbenden durch liebende Angehörige legt. Weitere Werke u. a. von Johann Michael Bach und Johann Christoph Bach ergänzen das Programm.
Die großen Fragen des Lebens und die Suche nach Transzendenz finden so ihren Widerhall in der direkten musikalischen Begegnung junger Musizierender, im zugewandten und lebendigen Gestalten, im Kontrast aus ästhetisierter Lebensliebe und Ringen um Todesmut. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.
Carine Maree Tinney (Sopran), Konstantin Ingenpaß (Bariton), Manuel Lange (Klavier)
Die Reihe „Fokus Lied“ feiert 200 Jahre Gütersloh mit einer außergewöhnlichen Liedmatinee. Franz Schuberts Liedschaffen im Jahr 1825 ist selbst für dieses Genie ein ganz besonderes: Im Jahr der Gründung Güterslohs entstanden Meisterwerke wie „Die junge Nonne“, „Auf der Bruck“ oder Ellens Gesänge mit dem berühmten „Ave Maria“. Letztere werden im schottischen Original von der ehemaligen Gütersloherin Carine Maree Tinney gesungen, ihr zur Seite stehen der Bariton Konstantin Ingenpaß und am Klavier Manuel Lange, der künstlerische Leiter von „Fokus Lied“.
TOTENTANZ Lieder und Balladen zwischen Traum und Albtraum
Haus des Gastes Am Kurpark 12, 49214
Ausgewählte Lieder und Balladen welche auf Texte von Dichtern wie Heinrich Heine, Johann Wolfgang von Goethe und Eduard Mörike zurückgreifen: kleine Schauergeschichten, tragische Balladen, aber auch lyrische Nacht- und Traumgesänge.
DomStufen-Festspiele in Erfurt// La Bohème - Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini 08. - 31.08
Domstufen Erfurt
Musikalische Leitung / Clemens Fieguth Inszenierung und Bühnenbild / Matthew Ferraro Kostüme / Mila van Daag Choreografie / Amy Share-Kissiov Dramaturgie / Dr. Arne Langer
Erwin-Schoettle-Platz, Möhringer Str. 52, 70199 Stuttgart
Das Deutsche Requiem zählt zu den bekanntesten Requien weltweit, und das, obwohl es nicht den üblichen Requiemstext vertont. Brahms wollte nicht der lateinisch-katholischen Totenmesse folgen, die den Schrecken des Jüngsten Gerichts und die Erlösung des sündigen Menschen durch den Kreuzestod thematisiert. Brahms’ Augenmerk waren im Gegenteil Bibeltexte, die die Vergänglichkeit des Menschen und Trost in den Mittelpunkt stellen: Trost für die Hinterbliebenen und Trost für alle, die sich vor dem Tod fürchten. In gewisser Weise könnte man es als Inbegriff des Brahms’schen Schaffens bezeichnen.
Das Deutsche Requiem zählt zu den bekanntesten Requien weltweit, und das, obwohl es nicht den üblichen Requiemstext vertont. Brahms wollte nicht der lateinisch-katholischen Totenmesse folgen, die den Schrecken des Jüngsten Gerichts und die Erlösung des sündigen Menschen durch den Kreuzestod thematisiert. Brahms’ Augenmerk waren im Gegenteil Bibeltexte, die die Vergänglichkeit des Menschen und Trost in den Mittelpunkt stellen: Trost für die Hinterbliebenen und Trost für alle, die sich vor dem Tod fürchten. In gewisser Weise könnte man es als Inbegriff des Brahms’schen Schaffens bezeichnen.
3. Konzert im Lehmbruck Museum// Erinnerungen an Pavel Haas
Friedrich-Wilhelm-Straße 40, 47051 Duisburg
Gedenkkonzert zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust
Pavel Haas gehört zu einer ganzen Reihe von Kunstler:innen, die uns bis heute schmerzlich daran erinnern, welche Lucken die Nazis mit ihrem Vernichtungsfeldzug gegen judisches Leben und judische Kultur gerissen haben. Bereits mit 14 Jahren begann Haas seine musikalische Ausbildung an der Brunner Musikschule und studierte spater zwei Jahre am Konservatorium von Leoš Janáček. Er arbeitete als Musiklehrer und freischaffender Komponist, bevor er im Dezember 1941 ins KZ Theresienstadt deportiert wurde. Dort starteten die Nazis, um perfide den Schein von Normalitat zu wahren, ein Programm zur „Freizeitgestaltung“, das auch Musik einschloss. Viktor Ullmann, Hans Krása und auch Pavel Haas gehorten zu den Tonschopfer:innen, die inmitten des Unvorstellbaren weiter komponierten. Als Beitrag gegen das Vergessen erinnert das Gedenkkonzert an das unvorstellbare Leid so vieler Menschen.
Wiener Salon - Kammermusik Von Alma Mahler Und Zeitgenossinnen // Philharmonie Essen
Huyssenallee 53, 45128 Essen
Ein Musiksalon in Wien an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, vielleicht ist es ja der von Berta Zuckerkandl, wo sich Alma und Gustav Mahler das erste Mal begegneten. Von Alma Mahler, die bei Alexander von Zemlinsky Kompositionsunterricht genommen hat und leidenschaftlich für Richard Wagners Musik schwärmt, kommen einige der nur 16 überlieferten Lieder zu Gehör. Mathilde Kralik von Meyrswalden aus der Bruckner-Stadt Linz ist 20 Jahre älter und hat zusammen mit Gustav Mahler studiert. Die Violinsonate von 1878 und das zwei Jahre später entstandene leidenschaftlich-schwärmerische Klaviertrio zählen zu ihren ersten großen Erfolgen. Evelyn Faltis ist erst 1905 zum Kompositions- und Klavierstudium nach Wien gekommen und teilt mit Alma die Wagner-Begeisterung. Ihre sehr sinnliche eigene Musik lässt sich allerdings eher mit der von Richard Strauss vergleichen.
47. Internationale Händel-Festspiele// SIROE, RE DI PERSIA
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
NEUINSZENIERUNG | KARLSRUHER ERSTAUFFÜHRUNG Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Libretto von Nicola Francesco Haym nach Pietro Metastasio In italienischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Siroe, Re di Persia schrieb der Libretto-Star des 18. Jahrhunderts Pietro Metastasio, mit dem sich Händel für dieses Werk erstmals verband. Metastasios Siroe-Verse vertonten aber auch unzählige andere Komponisten: unter anderem Leonardo Vinci, Nicola Porpora oder Johann Adolph Hasse. Siroes Vater Cosroe leitet sich von der Figur des persischen Großkönigs Chosrau II. ab, der von 590 bis 682 n. Chr. regierte. Doch um die Historie kümmerte sich Metastasio wenig: Ihm ging es um die typischen Opera-seria-Inhalte: Politik, Liebe, Eifersucht, Verrat, Rache, Erbstreitigkeiten und Loyalitätskonflikte.
Die Handlung liest sich wie ein Politkrimi oder in Teilen wie die King Lear Tragödie. König Cosroe will die Macht nicht an seinen erstgeborenen Sohn Siroe abgeben, sondern an den jüngeren Medarse. Durch Intrigen des Bruders gerät Siroe darüber hinaus in Verdacht, einen Mordkomplott gegen den eigenen Vater zu schmieden. Er landet im Gefängnis und soll sterben. In Wahrheit will Siroes heimliche Liebe Emira Cosroe aus Rache für dessen Mord an ihrem Vater töten. Siroe weiß das, will die Geliebte aber nicht verraten. Stattdessen warnt er anonym den Vater vor Emira, die als Mann verkleidet zum Vertrauten des Königs aufgestiegen ist. Tragende Rollen spielen zudem der loyale Staatsdiener Arasse und dessen Schwester Laodice, die zwar die Mätresse des Königs ist, aber auch Siroe begehrt.
Für diese Ballung von Boshaftigkeiten, Intrigen, Missverständnissen und Wendungen schrieb Händel eine vitale Musik voller Schattierungen. Die gegensätzlichen Gefühle wie Liebe und Hass, Brutalität und Zärtlichkeit, Freude und Entsetzen stachelten Händel zu einem impulsiven und emotionalen Klangbild an. Für die Premiere von Siroe 1728 am Haymarket Theatre hatte Händel ein letztes Mal seine Starbesetzung beisammen – Cuzzoni, Bordoni und Senesino. Mit 18 Aufführungen war die Geschichte um den menschliche Größe zeigenden Perserprinzen ein durchschlagender Erfolg. Heutzutage gehört die Oper zu den eher selten gespielten Raritäten. Die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE zeigen erstmalig Siroe, Re di Persia in der Regie des Intendanten Ulrich Peters.
47. Internationale Händel-Festspiele// SIROE, RE DI PERSIA
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
NEUINSZENIERUNG | KARLSRUHER ERSTAUFFÜHRUNG Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Libretto von Nicola Francesco Haym nach Pietro Metastasio In italienischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Siroe, Re di Persia schrieb der Libretto-Star des 18. Jahrhunderts Pietro Metastasio, mit dem sich Händel für dieses Werk erstmals verband. Metastasios Siroe-Verse vertonten aber auch unzählige andere Komponisten: unter anderem Leonardo Vinci, Nicola Porpora oder Johann Adolph Hasse. Siroes Vater Cosroe leitet sich von der Figur des persischen Großkönigs Chosrau II. ab, der von 590 bis 682 n. Chr. regierte. Doch um die Historie kümmerte sich Metastasio wenig: Ihm ging es um die typischen Opera-seria-Inhalte: Politik, Liebe, Eifersucht, Verrat, Rache, Erbstreitigkeiten und Loyalitätskonflikte.
Die Handlung liest sich wie ein Politkrimi oder in Teilen wie die King Lear Tragödie. König Cosroe will die Macht nicht an seinen erstgeborenen Sohn Siroe abgeben, sondern an den jüngeren Medarse. Durch Intrigen des Bruders gerät Siroe darüber hinaus in Verdacht, einen Mordkomplott gegen den eigenen Vater zu schmieden. Er landet im Gefängnis und soll sterben. In Wahrheit will Siroes heimliche Liebe Emira Cosroe aus Rache für dessen Mord an ihrem Vater töten. Siroe weiß das, will die Geliebte aber nicht verraten. Stattdessen warnt er anonym den Vater vor Emira, die als Mann verkleidet zum Vertrauten des Königs aufgestiegen ist. Tragende Rollen spielen zudem der loyale Staatsdiener Arasse und dessen Schwester Laodice, die zwar die Mätresse des Königs ist, aber auch Siroe begehrt.
Für diese Ballung von Boshaftigkeiten, Intrigen, Missverständnissen und Wendungen schrieb Händel eine vitale Musik voller Schattierungen. Die gegensätzlichen Gefühle wie Liebe und Hass, Brutalität und Zärtlichkeit, Freude und Entsetzen stachelten Händel zu einem impulsiven und emotionalen Klangbild an. Für die Premiere von Siroe 1728 am Haymarket Theatre hatte Händel ein letztes Mal seine Starbesetzung beisammen – Cuzzoni, Bordoni und Senesino. Mit 18 Aufführungen war die Geschichte um den menschliche Größe zeigenden Perserprinzen ein durchschlagender Erfolg. Heutzutage gehört die Oper zu den eher selten gespielten Raritäten. Die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE zeigen erstmalig Siroe, Re di Persia in der Regie des Intendanten Ulrich Peters.
47. Internationale Händel-Festspiele// SIROE, RE DI PERSIA
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
NEUINSZENIERUNG | KARLSRUHER ERSTAUFFÜHRUNG Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Libretto von Nicola Francesco Haym nach Pietro Metastasio In italienischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Siroe, Re di Persia schrieb der Libretto-Star des 18. Jahrhunderts Pietro Metastasio, mit dem sich Händel für dieses Werk erstmals verband. Metastasios Siroe-Verse vertonten aber auch unzählige andere Komponisten: unter anderem Leonardo Vinci, Nicola Porpora oder Johann Adolph Hasse. Siroes Vater Cosroe leitet sich von der Figur des persischen Großkönigs Chosrau II. ab, der von 590 bis 682 n. Chr. regierte. Doch um die Historie kümmerte sich Metastasio wenig: Ihm ging es um die typischen Opera-seria-Inhalte: Politik, Liebe, Eifersucht, Verrat, Rache, Erbstreitigkeiten und Loyalitätskonflikte.
Die Handlung liest sich wie ein Politkrimi oder in Teilen wie die King Lear Tragödie. König Cosroe will die Macht nicht an seinen erstgeborenen Sohn Siroe abgeben, sondern an den jüngeren Medarse. Durch Intrigen des Bruders gerät Siroe darüber hinaus in Verdacht, einen Mordkomplott gegen den eigenen Vater zu schmieden. Er landet im Gefängnis und soll sterben. In Wahrheit will Siroes heimliche Liebe Emira Cosroe aus Rache für dessen Mord an ihrem Vater töten. Siroe weiß das, will die Geliebte aber nicht verraten. Stattdessen warnt er anonym den Vater vor Emira, die als Mann verkleidet zum Vertrauten des Königs aufgestiegen ist. Tragende Rollen spielen zudem der loyale Staatsdiener Arasse und dessen Schwester Laodice, die zwar die Mätresse des Königs ist, aber auch Siroe begehrt.
Für diese Ballung von Boshaftigkeiten, Intrigen, Missverständnissen und Wendungen schrieb Händel eine vitale Musik voller Schattierungen. Die gegensätzlichen Gefühle wie Liebe und Hass, Brutalität und Zärtlichkeit, Freude und Entsetzen stachelten Händel zu einem impulsiven und emotionalen Klangbild an. Für die Premiere von Siroe 1728 am Haymarket Theatre hatte Händel ein letztes Mal seine Starbesetzung beisammen – Cuzzoni, Bordoni und Senesino. Mit 18 Aufführungen war die Geschichte um den menschliche Größe zeigenden Perserprinzen ein durchschlagender Erfolg. Heutzutage gehört die Oper zu den eher selten gespielten Raritäten. Die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE zeigen erstmalig Siroe, Re di Persia in der Regie des Intendanten Ulrich Peters.
"Eichendorff war einer der bedeutendsten Dichter für Schumann, weil er dort sein romantisches Lebensgefühl wiederzufinden glaubte, das sich vor allem im Erwecken einer unendlichen Sehnsucht äußerte. Gerade dieses tiefe, als Hauptmerkmal der Romantik empfundene Sehnsuchtsgefühl durchzieht den gesamten Liederkreis op. 39: Sei es die Sehnsucht nach Heimat des In der Fremde Weilenden, die Sehnsucht nach geheimnisvoller Geborgenheit Im Walde, die Sehnsucht des Liebenden nach dem fernen, geliebten Menschen wie in Schöne Fremde, Intermezzo oder Die Stille und nicht zuletzt die Sehnsucht des Menschens nach dem Überirdischen im wohl bekanntesten aller Lieder, der Mondnacht."
RheinVokal Festival // Der fremde Passagier - Lieder von Viktor Ullmann, Arnold Schönberg, Richard Strauss, Gustav mahler, Hanns Eisler und Alexander Zemlinsky
Alte Schlossstraße 2, 56566 Neuwied
Seine Tagebucheintragungen überschrieb Viktor Ullmann mit „Der fremde Passagier“. 80 Jahre nach der Ermordung Ullmanns durch die Nationalsozialisten 1944 widmet sich ein intimes Portraitkonzert seinem Liedschaffen und jenen Musikern, die ihm künstlerisch oder persönlich begegneten. Die Lebensreise, die Viktor Ullmann selbst als „Odyssee” bezeichnete, passiert Wien, Zürich, Stuttgart und Prag.
DomStufen-Festspiele in Erfurt// Hans im Glück - Kinderoper von David Robert Coleman Text von Rainer O. Brinkmann
Domstufen 99084 Erfurt-Altstadt
Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es fur ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein – der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Gluck kaum fassen: Endlich ist er frei.
Das Märchen der Bruder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman.
Musikalische Leitung / Leonie Bulenda Inszenierung / Alexandra Pape Ausstattung / Tamara Stotz Dramaturgie / Arne Langer
Hans
Konstantin Ingenpaß
Meister
Aaron Eunhyuk Lee
Diabolo, ein Pferd / Berta, eine Kuh / Cäcilie, ein Schwein / Adelheid,eine Gans
DomStufen-Festspiele in Erfurt// Hans im Glück - Kinderoper von David Robert Coleman Text von Rainer O. Brinkmann
Domstufen 99084 Erfurt-Altstadt
Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es fur ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein – der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Gluck kaum fassen: Endlich ist er frei.
Das Märchen der Bruder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman.
Musikalische Leitung / Leonie Bulenda Inszenierung / Alexandra Pape Ausstattung / Tamara Stotz Dramaturgie / Arne Langer
Hans
Konstantin Ingenpaß
Meister
Aaron Eunhyuk Lee
Diabolo, ein Pferd / Berta, eine Kuh / Cäcilie, ein Schwein / Adelheid,eine Gans
DomStufen-Festspiele in Erfurt// Hans im Glück - Kinderoper von David Robert Coleman Text von Rainer O. Brinkmann
Domstufen 99084 Erfurt-Altstadt
Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es fur ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein – der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Gluck kaum fassen: Endlich ist er frei.
Das Märchen der Bruder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman.
Musikalische Leitung / Leonie Bulenda Inszenierung / Alexandra Pape Ausstattung / Tamara Stotz Dramaturgie / Arne Langer
Hans
Konstantin Ingenpaß
Meister
Aaron Eunhyuk Lee
Diabolo, ein Pferd / Berta, eine Kuh / Cäcilie, ein Schwein / Adelheid,eine Gans
DomStufen-Festspiele in Erfurt// Hans im Glück - Kinderoper von David Robert Coleman Text von Rainer O. Brinkmann
Domstufen 99084 Erfurt-Altstadt
Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es fur ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein – der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Gluck kaum fassen: Endlich ist er frei.
Das Märchen der Bruder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman.
Musikalische Leitung / Leonie Bulenda Inszenierung / Alexandra Pape Ausstattung / Tamara Stotz Dramaturgie / Arne Langer
Hans
Konstantin Ingenpaß
Meister
Aaron Eunhyuk Lee
Diabolo, ein Pferd / Berta, eine Kuh / Cäcilie, ein Schwein / Adelheid,eine Gans
DomStufen-Festspiele in Erfurt// Hans im Glück - Kinderoper von David Robert Coleman Text von Rainer O. Brinkmann
Domstufen 99084 Erfurt-Altstadt
Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es fur ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein – der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Gluck kaum fassen: Endlich ist er frei.
Das Märchen der Bruder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman.
Musikalische Leitung / Leonie Bulenda Inszenierung / Alexandra Pape Ausstattung / Tamara Stotz Dramaturgie / Arne Langer
Hans
Konstantin Ingenpaß
Meister
Aaron Eunhyuk Lee
Diabolo, ein Pferd / Berta, eine Kuh / Cäcilie, ein Schwein / Adelheid,eine Gans
DomStufen-Festspiele in Erfurt// Hans im Glück - Kinderoper von David Robert Coleman Text von Rainer O. Brinkmann
Domstufen 99084 Erfurt-Altstadt
Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es fur ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein – der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Gluck kaum fassen: Endlich ist er frei.
Das Märchen der Bruder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman.
Musikalische Leitung / Leonie Bulenda Inszenierung / Alexandra Pape Ausstattung / Tamara Stotz Dramaturgie / Arne Langer
Hans
Konstantin Ingenpaß
Meister
Aaron Eunhyuk Lee
Diabolo, ein Pferd / Berta, eine Kuh / Cäcilie, ein Schwein / Adelheid,eine Gans
DomStufen-Festspiele in Erfurt// Hans im Glück - Kinderoper von David Robert Coleman Text von Rainer O. Brinkmann
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Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es fur ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein – der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Gluck kaum fassen: Endlich ist er frei.
Das Märchen der Bruder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman.
Musikalische Leitung / Leonie Bulenda Inszenierung / Alexandra Pape Ausstattung / Tamara Stotz Dramaturgie / Arne Langer
Hans
Konstantin Ingenpaß
Meister
Aaron Eunhyuk Lee
Diabolo, ein Pferd / Berta, eine Kuh / Cäcilie, ein Schwein / Adelheid,eine Gans
DomStufen-Festspiele in Erfurt// Hans im Glück - Kinderoper von David Robert Coleman Text von Rainer O. Brinkmann
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Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es fur ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein – der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Gluck kaum fassen: Endlich ist er frei.
Das Märchen der Bruder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman.
Musikalische Leitung / Leonie Bulenda Inszenierung / Alexandra Pape Ausstattung / Tamara Stotz Dramaturgie / Arne Langer
Hans
Konstantin Ingenpaß
Meister
Aaron Eunhyuk Lee
Diabolo, ein Pferd / Berta, eine Kuh / Cäcilie, ein Schwein / Adelheid,eine Gans
DomStufen-Festspiele in Erfurt// Hans im Glück - Kinderoper von David Robert Coleman Text von Rainer O. Brinkmann
Domstufen 99084 Erfurt-Altstadt
Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es fur ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein – der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Gluck kaum fassen: Endlich ist er frei.
Das Märchen der Bruder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman.
Musikalische Leitung / Leonie Bulenda Inszenierung / Alexandra Pape Ausstattung / Tamara Stotz Dramaturgie / Arne Langer
Hans
Konstantin Ingenpaß
Meister
Aaron Eunhyuk Lee
Diabolo, ein Pferd / Berta, eine Kuh / Cäcilie, ein Schwein / Adelheid,eine Gans
PREMIERE DomStufen-Festspiele in Erfurt// Hans im Glück - Kinderoper von David Robert Coleman Text von Rainer O. Brinkmann
Domstufen 99084 Erfurt-Altstadt
Nach sieben Jahren Arbeit erhält Hans zum Lohn einen großen Klumpen Gold. Nun heißt es fur ihn: hinaus in die weite Welt. Die Zeiten des Lernens sind vorbei, jetzt muss er sich im Leben bewähren. Auf dem Weg nach Hause lernt er das Handeln, denn er kann seinen Besitz stets neu eintauschen gegen immer andere Verlockungen: das Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein – der ihm dann zu guter Letzt in den Brunnen fällt. Immer wieder erfreut Hans sich am neuen Besitz, der ihn von seinen alten Lasten und Zwängen befreit. Als er auch noch den Stein los ist, kann er sein Gluck kaum fassen: Endlich ist er frei.
Das Märchen der Bruder Grimm erklingt mit der witzigen, teilweise aber auch nachdenklichen Musik von David Robert Coleman.
Musikalische Leitung / Leonie Bulenda Inszenierung / Alexandra Pape Ausstattung / Tamara Stotz Dramaturgie / Arne Langer
Hans
Konstantin Ingenpaß
Meister
Aaron Eunhyuk Lee
Diabolo, ein Pferd / Berta, eine Kuh / Cäcilie, ein Schwein / Adelheid,eine Gans
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
5. Kammerkonzert Theater und Orchester Heidelberg// Francis Poulenc: »Le bal masqué« und weitere Werke
Theaterstraße 10, 69117 Heidelberg
Ein stilistisch reichhaltiges Programm: Im letzten Kammerkonzert der Saison stehen Blasinstrumente im Fokus. Victor Ewald (1860–1935) ist eigentlich Bauingenieur, hat am St. Petersburger Konservatorium Komposition studiert und komponiert in seiner Freizeit. Die Reihe von Blechbläserquintetten ist ein fester Bestandteil des Repertoires, die Stücke sind fast die einzigen Beispiele für Originalliteratur im romantischen Stil.
Im Alter von 72 Jahren komponierte Saint-Saëns 1907 die Fantaisie für Harfe und Violine. Es sollte für dieses Instrument das zweite von drei bedeutenden Werken werden. Die Fantaisie ist virtuos für beide Spieler*innen, und die Verwendung der Harfe anstelle des typischeren Klaviers verleiht dem Instrumentalduo eine besondere, magische Klangfülle.
»Wer das nicht kennt, liebt meine Musik nicht wirklich. Das ist hundertprozentiger Poulenc«, meint der Komponist von seiner weltlichen Kantate »Le bal masqué«. Hundert Prozent Poulenc meint: musikalischer Humor, virtuoses Spiel mit verschiedenen Genres von Bel Canto über Oper bis zu Kammer-, Jahrmarkts-, und Kabarettmusik.
Programm:
Victor Ewald: Quintett Nr. 1 op. 5
Camille Saint-Saëns: Fantaisie op. 124 für Violine und Harfe
Francis Poulenc: »Le bal masqué« FP 60. Kantate für Bariton und Kammerorchester
Victor Ewald: Quintett Nr. 1op. 5
Trompete: ClémentSchuppert MartinHommel
Horn: JessicaArmstrong
Posaune: Maria Mertes
Tuba: ThomasMatt
Camille Saint-Saëns: Fantaisie op. 124 für Violine und Harfe
Violine: JulianeKliegel
Harfe: MariaTsaytler
Francis Poulenc: »Le bal masqué«FP 60. Kantate für Bariton und Kammerorchester
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
Bachfest Münster// Uraufführung: Stefan Heucke - Markuspassion
Dietrich Bonhoeffer-Haus | An der Apostelkirche 5
Die Markuspassion Heuckes gliedert sich in zwölf Kapitel, die von den Solist:innen und den Chören abwechselnd vorgetragen werden. Wie in den Passionen Bachs gliedern und kommentieren Choräle das Geschehen. Anders aber als bei Bach gibt es keinen Evangelisten-Tenor. Das Erzählen vertraut Heucke vielmehr einer Frau, der Altistin, und einem separaten Rezitativchor an. Alle individuellen Reden singen Solist:innen, alle kollektiven der Chor. Klanglich, durch spezifische Instrumentierung und indem sie von Sopran, Tenor und Bariton gemeinsam gesungen werden, hebt der Komponist die Worte Jesu besonders hervor: Chance, aufzumerken und sie mit gespitzten Ohren zu hören – neu oder erstmalig, ohne Vorgabe fürs Verstehen.
Besetzung
Susanne Bernhard Sopran Ingeborg Danz Alt Andreas Post Tenor Konstantin Ingenpaß Bariton Kantorei an der Apostelkirche Neue Philharmonie Westfalen Konrad Paul Leitung
Programm
Stefan Heucke: Markuspassion Uraufführung
Einführungsgespräch
Stefan Heucke Komponist Konrad Paul Künstler. Leitung Roderich Kreile Neue Bachgesellschaft
DIE SCHWEIGSAME FRAU Komische Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
Libretto von Stefan Zweig nach Ben Jonsons Komödie Epicoene or The Silent Woman In deutscher Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Ab 12 Jahren
Der pensionierte Seemann Sir Morosus wünscht sich vor allem Ruhe, seit ein Kanonenschuss sein Trommelfell zerriss. In die Stille platzt unverhofft sein Neffe Henry, gefolgt von seiner italienischen Operntruppe. Morosus ist entsetzt über seinen zum Künstler gewordenen Neffen, bricht in eine wütende Tirade über das „neumodische Ohrengeschinde, dass man Operas nennt“ aus und enterbt ihn auf der Stelle. Aus reinem Trotz bittet er seinen Barbier Schneidebart nun eine passende Braut für ihn zu finden – „nur still muss sie sein“. Der Barbier macht aber gemeinsame Sache mit Henry und seiner Operntruppe, die den alten Griesgram von seinem Hass gegen die Oper kurieren wollen. Als Heiratskandidatin wird ihm Aminta, Henrys Frau und Opernsängerin, als schüchterne „Timidia“ aus dem Kloster vorgestellt. Nach der inszenierten Hochzeit wird diese aber plötzlich zur Diva und fordert Schmuck, Luxus und ordentlich Rummel im Haus. Die Gesangsstunden im Wohnzimmer bringen das Fass dann zum Überlaufen: Morosus fordert die sofortige Scheidung! Der von der Operntruppe gespielte Scheidungsprozess mit falschen Zeugen bringt ihn an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Daraufhin fallen die Masken und Morosus muss herzhaft lachen über die Komödie, in die er verwickelt wurde. Nun kehrt endlich Ruhe ein und Morosus räsoniert: „Wie wunderbar ist doch eine junge, schweigsame Frau. Aber wie wunderbar erst, wenn sie die Frau eines andern bleibt!“
Nach dem frühen Tod seines langjährigen Librettisten Hugo von Hofmannsthal machte sich Richard Strauss auf die Suche nach einem neuen künstlerischen Partner. Er fand ihn in Stefan Zweig, der den klassischen Theaterstoff Epicoene, or The Silent Woman – der bereits für Donizettis Don Pasquale Pate gestanden hatte – für ihn zu einem kongenialen Libretto voller aberwitziger Situationen umarbeitete. Strauss „komische Oper“ sprüht vor Querverweisen und Zitaten aus der Operngeschichte. Die international gefeierte Regisseurin Mariame Clément inszeniert die Strauss-Rarität als Konflikt der Generationen, der nach allerlei Turbulenzen doch zur Versöhnung führt.
DIE SCHWEIGSAME FRAU Komische Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
Libretto von Stefan Zweig nach Ben Jonsons Komödie Epicoene or The Silent Woman In deutscher Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Ab 12 Jahren
Der pensionierte Seemann Sir Morosus wünscht sich vor allem Ruhe, seit ein Kanonenschuss sein Trommelfell zerriss. In die Stille platzt unverhofft sein Neffe Henry, gefolgt von seiner italienischen Operntruppe. Morosus ist entsetzt über seinen zum Künstler gewordenen Neffen, bricht in eine wütende Tirade über das „neumodische Ohrengeschinde, dass man Operas nennt“ aus und enterbt ihn auf der Stelle. Aus reinem Trotz bittet er seinen Barbier Schneidebart nun eine passende Braut für ihn zu finden – „nur still muss sie sein“. Der Barbier macht aber gemeinsame Sache mit Henry und seiner Operntruppe, die den alten Griesgram von seinem Hass gegen die Oper kurieren wollen. Als Heiratskandidatin wird ihm Aminta, Henrys Frau und Opernsängerin, als schüchterne „Timidia“ aus dem Kloster vorgestellt. Nach der inszenierten Hochzeit wird diese aber plötzlich zur Diva und fordert Schmuck, Luxus und ordentlich Rummel im Haus. Die Gesangsstunden im Wohnzimmer bringen das Fass dann zum Überlaufen: Morosus fordert die sofortige Scheidung! Der von der Operntruppe gespielte Scheidungsprozess mit falschen Zeugen bringt ihn an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Daraufhin fallen die Masken und Morosus muss herzhaft lachen über die Komödie, in die er verwickelt wurde. Nun kehrt endlich Ruhe ein und Morosus räsoniert: „Wie wunderbar ist doch eine junge, schweigsame Frau. Aber wie wunderbar erst, wenn sie die Frau eines andern bleibt!“
Nach dem frühen Tod seines langjährigen Librettisten Hugo von Hofmannsthal machte sich Richard Strauss auf die Suche nach einem neuen künstlerischen Partner. Er fand ihn in Stefan Zweig, der den klassischen Theaterstoff Epicoene, or The Silent Woman – der bereits für Donizettis Don Pasquale Pate gestanden hatte – für ihn zu einem kongenialen Libretto voller aberwitziger Situationen umarbeitete. Strauss „komische Oper“ sprüht vor Querverweisen und Zitaten aus der Operngeschichte. Die international gefeierte Regisseurin Mariame Clément inszeniert die Strauss-Rarität als Konflikt der Generationen, der nach allerlei Turbulenzen doch zur Versöhnung führt.
DIE SCHWEIGSAME FRAU Komische Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
Libretto von Stefan Zweig nach Ben Jonsons Komödie Epicoene or The Silent Woman In deutscher Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Ab 12 Jahren
Der pensionierte Seemann Sir Morosus wünscht sich vor allem Ruhe, seit ein Kanonenschuss sein Trommelfell zerriss. In die Stille platzt unverhofft sein Neffe Henry, gefolgt von seiner italienischen Operntruppe. Morosus ist entsetzt über seinen zum Künstler gewordenen Neffen, bricht in eine wütende Tirade über das „neumodische Ohrengeschinde, dass man Operas nennt“ aus und enterbt ihn auf der Stelle. Aus reinem Trotz bittet er seinen Barbier Schneidebart nun eine passende Braut für ihn zu finden – „nur still muss sie sein“. Der Barbier macht aber gemeinsame Sache mit Henry und seiner Operntruppe, die den alten Griesgram von seinem Hass gegen die Oper kurieren wollen. Als Heiratskandidatin wird ihm Aminta, Henrys Frau und Opernsängerin, als schüchterne „Timidia“ aus dem Kloster vorgestellt. Nach der inszenierten Hochzeit wird diese aber plötzlich zur Diva und fordert Schmuck, Luxus und ordentlich Rummel im Haus. Die Gesangsstunden im Wohnzimmer bringen das Fass dann zum Überlaufen: Morosus fordert die sofortige Scheidung! Der von der Operntruppe gespielte Scheidungsprozess mit falschen Zeugen bringt ihn an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Daraufhin fallen die Masken und Morosus muss herzhaft lachen über die Komödie, in die er verwickelt wurde. Nun kehrt endlich Ruhe ein und Morosus räsoniert: „Wie wunderbar ist doch eine junge, schweigsame Frau. Aber wie wunderbar erst, wenn sie die Frau eines andern bleibt!“
Nach dem frühen Tod seines langjährigen Librettisten Hugo von Hofmannsthal machte sich Richard Strauss auf die Suche nach einem neuen künstlerischen Partner. Er fand ihn in Stefan Zweig, der den klassischen Theaterstoff Epicoene, or The Silent Woman – der bereits für Donizettis Don Pasquale Pate gestanden hatte – für ihn zu einem kongenialen Libretto voller aberwitziger Situationen umarbeitete. Strauss „komische Oper“ sprüht vor Querverweisen und Zitaten aus der Operngeschichte. Die international gefeierte Regisseurin Mariame Clément inszeniert die Strauss-Rarität als Konflikt der Generationen, der nach allerlei Turbulenzen doch zur Versöhnung führt.
Freitag, 29. März 2024Auch nach Bach : vokal widmen sich die Ensembles der Stiftsmusik der Musik Johann Sebastian Bachs. Am Karfreitag erklingt dessen Johannes-Passion in einer Aufführung der Stuttgarter Kantorei und des Ensembles Stiftsbarock Stuttgart unter der Leitung von Stiftskantor Kay Johannsen.
DIE SCHWEIGSAME FRAU Komische Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
Libretto von Stefan Zweig nach Ben Jonsons Komödie Epicoene or The Silent Woman In deutscher Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Ab 12 Jahren
Der pensionierte Seemann Sir Morosus wünscht sich vor allem Ruhe, seit ein Kanonenschuss sein Trommelfell zerriss. In die Stille platzt unverhofft sein Neffe Henry, gefolgt von seiner italienischen Operntruppe. Morosus ist entsetzt über seinen zum Künstler gewordenen Neffen, bricht in eine wütende Tirade über das „neumodische Ohrengeschinde, dass man Operas nennt“ aus und enterbt ihn auf der Stelle. Aus reinem Trotz bittet er seinen Barbier Schneidebart nun eine passende Braut für ihn zu finden – „nur still muss sie sein“. Der Barbier macht aber gemeinsame Sache mit Henry und seiner Operntruppe, die den alten Griesgram von seinem Hass gegen die Oper kurieren wollen. Als Heiratskandidatin wird ihm Aminta, Henrys Frau und Opernsängerin, als schüchterne „Timidia“ aus dem Kloster vorgestellt. Nach der inszenierten Hochzeit wird diese aber plötzlich zur Diva und fordert Schmuck, Luxus und ordentlich Rummel im Haus. Die Gesangsstunden im Wohnzimmer bringen das Fass dann zum Überlaufen: Morosus fordert die sofortige Scheidung! Der von der Operntruppe gespielte Scheidungsprozess mit falschen Zeugen bringt ihn an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Daraufhin fallen die Masken und Morosus muss herzhaft lachen über die Komödie, in die er verwickelt wurde. Nun kehrt endlich Ruhe ein und Morosus räsoniert: „Wie wunderbar ist doch eine junge, schweigsame Frau. Aber wie wunderbar erst, wenn sie die Frau eines andern bleibt!“
Nach dem frühen Tod seines langjährigen Librettisten Hugo von Hofmannsthal machte sich Richard Strauss auf die Suche nach einem neuen künstlerischen Partner. Er fand ihn in Stefan Zweig, der den klassischen Theaterstoff Epicoene, or The Silent Woman – der bereits für Donizettis Don Pasquale Pate gestanden hatte – für ihn zu einem kongenialen Libretto voller aberwitziger Situationen umarbeitete. Strauss „komische Oper“ sprüht vor Querverweisen und Zitaten aus der Operngeschichte. Die international gefeierte Regisseurin Mariame Clément inszeniert die Strauss-Rarität als Konflikt der Generationen, der nach allerlei Turbulenzen doch zur Versöhnung führt.
DIE SCHWEIGSAME FRAU Komische Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
Libretto von Stefan Zweig nach Ben Jonsons Komödie Epicoene or The Silent Woman In deutscher Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Ab 12 Jahren
Der pensionierte Seemann Sir Morosus wünscht sich vor allem Ruhe, seit ein Kanonenschuss sein Trommelfell zerriss. In die Stille platzt unverhofft sein Neffe Henry, gefolgt von seiner italienischen Operntruppe. Morosus ist entsetzt über seinen zum Künstler gewordenen Neffen, bricht in eine wütende Tirade über das „neumodische Ohrengeschinde, dass man Operas nennt“ aus und enterbt ihn auf der Stelle. Aus reinem Trotz bittet er seinen Barbier Schneidebart nun eine passende Braut für ihn zu finden – „nur still muss sie sein“. Der Barbier macht aber gemeinsame Sache mit Henry und seiner Operntruppe, die den alten Griesgram von seinem Hass gegen die Oper kurieren wollen. Als Heiratskandidatin wird ihm Aminta, Henrys Frau und Opernsängerin, als schüchterne „Timidia“ aus dem Kloster vorgestellt. Nach der inszenierten Hochzeit wird diese aber plötzlich zur Diva und fordert Schmuck, Luxus und ordentlich Rummel im Haus. Die Gesangsstunden im Wohnzimmer bringen das Fass dann zum Überlaufen: Morosus fordert die sofortige Scheidung! Der von der Operntruppe gespielte Scheidungsprozess mit falschen Zeugen bringt ihn an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Daraufhin fallen die Masken und Morosus muss herzhaft lachen über die Komödie, in die er verwickelt wurde. Nun kehrt endlich Ruhe ein und Morosus räsoniert: „Wie wunderbar ist doch eine junge, schweigsame Frau. Aber wie wunderbar erst, wenn sie die Frau eines andern bleibt!“
Nach dem frühen Tod seines langjährigen Librettisten Hugo von Hofmannsthal machte sich Richard Strauss auf die Suche nach einem neuen künstlerischen Partner. Er fand ihn in Stefan Zweig, der den klassischen Theaterstoff Epicoene, or The Silent Woman – der bereits für Donizettis Don Pasquale Pate gestanden hatte – für ihn zu einem kongenialen Libretto voller aberwitziger Situationen umarbeitete. Strauss „komische Oper“ sprüht vor Querverweisen und Zitaten aus der Operngeschichte. Die international gefeierte Regisseurin Mariame Clément inszeniert die Strauss-Rarität als Konflikt der Generationen, der nach allerlei Turbulenzen doch zur Versöhnung führt.
46. Interationale Händel-Festspiele: SIROE, RE DI PERSIA
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
NEUINSZENIERUNG | KARLSRUHER ERSTAUFFÜHRUNG Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Libretto von Nicola Francesco Haym nach Pietro Metastasio In italienischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Siroe, Re di Persia schrieb der Libretto-Star des 18. Jahrhunderts Pietro Metastasio, mit dem sich Händel für dieses Werk erstmals verband. Metastasios Siroe-Verse vertonten aber auch unzählige andere Komponisten: unter anderem Leonardo Vinci, Nicola Porpora oder Johann Adolph Hasse. Siroes Vater Cosroe leitet sich von der Figur des persischen Großkönigs Chosrau II. ab, der von 590 bis 682 n. Chr. regierte. Doch um die Historie kümmerte sich Metastasio wenig: Ihm ging es um die typischen Opera-seria-Inhalte: Politik, Liebe, Eifersucht, Verrat, Rache, Erbstreitigkeiten und Loyalitätskonflikte.
Die Handlung liest sich wie ein Politkrimi oder in Teilen wie die King Lear Tragödie. König Cosroe will die Macht nicht an seinen erstgeborenen Sohn Siroe abgeben, sondern an den jüngeren Medarse. Durch Intrigen des Bruders gerät Siroe darüber hinaus in Verdacht, einen Mordkomplott gegen den eigenen Vater zu schmieden. Er landet im Gefängnis und soll sterben. In Wahrheit will Siroes heimliche Liebe Emira Cosroe aus Rache für dessen Mord an ihrem Vater töten. Siroe weiß das, will die Geliebte aber nicht verraten. Stattdessen warnt er anonym den Vater vor Emira, die als Mann verkleidet zum Vertrauten des Königs aufgestiegen ist. Tragende Rollen spielen zudem der loyale Staatsdiener Arasse und dessen Schwester Laodice, die zwar die Mätresse des Königs ist, aber auch Siroe begehrt.
Für diese Ballung von Boshaftigkeiten, Intrigen, Missverständnissen und Wendungen schrieb Händel eine vitale Musik voller Schattierungen. Die gegensätzlichen Gefühle wie Liebe und Hass, Brutalität und Zärtlichkeit, Freude und Entsetzen stachelten Händel zu einem impulsiven und emotionalen Klangbild an. Für die Premiere von Siroe 1728 am Haymarket Theatre hatte Händel ein letztes Mal seine Starbesetzung beisammen – Cuzzoni, Bordoni und Senesino. Mit 18 Aufführungen war die Geschichte um den menschliche Größe zeigenden Perserprinzen ein durchschlagender Erfolg. Heutzutage gehört die Oper zu den eher selten gespielten Raritäten. Die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE zeigen erstmalig Siroe, Re di Persia in der Regie des Intendanten Ulrich Peters.
46. Interationale Händel-Festspiele: SIROE, RE DI PERSIA
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
NEUINSZENIERUNG | KARLSRUHER ERSTAUFFÜHRUNG Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Libretto von Nicola Francesco Haym nach Pietro Metastasio In italienischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Siroe, Re di Persia schrieb der Libretto-Star des 18. Jahrhunderts Pietro Metastasio, mit dem sich Händel für dieses Werk erstmals verband. Metastasios Siroe-Verse vertonten aber auch unzählige andere Komponisten: unter anderem Leonardo Vinci, Nicola Porpora oder Johann Adolph Hasse. Siroes Vater Cosroe leitet sich von der Figur des persischen Großkönigs Chosrau II. ab, der von 590 bis 682 n. Chr. regierte. Doch um die Historie kümmerte sich Metastasio wenig: Ihm ging es um die typischen Opera-seria-Inhalte: Politik, Liebe, Eifersucht, Verrat, Rache, Erbstreitigkeiten und Loyalitätskonflikte.
Die Handlung liest sich wie ein Politkrimi oder in Teilen wie die King Lear Tragödie. König Cosroe will die Macht nicht an seinen erstgeborenen Sohn Siroe abgeben, sondern an den jüngeren Medarse. Durch Intrigen des Bruders gerät Siroe darüber hinaus in Verdacht, einen Mordkomplott gegen den eigenen Vater zu schmieden. Er landet im Gefängnis und soll sterben. In Wahrheit will Siroes heimliche Liebe Emira Cosroe aus Rache für dessen Mord an ihrem Vater töten. Siroe weiß das, will die Geliebte aber nicht verraten. Stattdessen warnt er anonym den Vater vor Emira, die als Mann verkleidet zum Vertrauten des Königs aufgestiegen ist. Tragende Rollen spielen zudem der loyale Staatsdiener Arasse und dessen Schwester Laodice, die zwar die Mätresse des Königs ist, aber auch Siroe begehrt.
Für diese Ballung von Boshaftigkeiten, Intrigen, Missverständnissen und Wendungen schrieb Händel eine vitale Musik voller Schattierungen. Die gegensätzlichen Gefühle wie Liebe und Hass, Brutalität und Zärtlichkeit, Freude und Entsetzen stachelten Händel zu einem impulsiven und emotionalen Klangbild an. Für die Premiere von Siroe 1728 am Haymarket Theatre hatte Händel ein letztes Mal seine Starbesetzung beisammen – Cuzzoni, Bordoni und Senesino. Mit 18 Aufführungen war die Geschichte um den menschliche Größe zeigenden Perserprinzen ein durchschlagender Erfolg. Heutzutage gehört die Oper zu den eher selten gespielten Raritäten. Die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE zeigen erstmalig Siroe, Re di Persia in der Regie des Intendanten Ulrich Peters.
46. Interationale Händel-Festspiele: SIROE, RE DI PERSIA
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
NEUINSZENIERUNG | KARLSRUHER ERSTAUFFÜHRUNG Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Libretto von Nicola Francesco Haym nach Pietro Metastasio In italienischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Siroe, Re di Persia schrieb der Libretto-Star des 18. Jahrhunderts Pietro Metastasio, mit dem sich Händel für dieses Werk erstmals verband. Metastasios Siroe-Verse vertonten aber auch unzählige andere Komponisten: unter anderem Leonardo Vinci, Nicola Porpora oder Johann Adolph Hasse. Siroes Vater Cosroe leitet sich von der Figur des persischen Großkönigs Chosrau II. ab, der von 590 bis 682 n. Chr. regierte. Doch um die Historie kümmerte sich Metastasio wenig: Ihm ging es um die typischen Opera-seria-Inhalte: Politik, Liebe, Eifersucht, Verrat, Rache, Erbstreitigkeiten und Loyalitätskonflikte.
Die Handlung liest sich wie ein Politkrimi oder in Teilen wie die King Lear Tragödie. König Cosroe will die Macht nicht an seinen erstgeborenen Sohn Siroe abgeben, sondern an den jüngeren Medarse. Durch Intrigen des Bruders gerät Siroe darüber hinaus in Verdacht, einen Mordkomplott gegen den eigenen Vater zu schmieden. Er landet im Gefängnis und soll sterben. In Wahrheit will Siroes heimliche Liebe Emira Cosroe aus Rache für dessen Mord an ihrem Vater töten. Siroe weiß das, will die Geliebte aber nicht verraten. Stattdessen warnt er anonym den Vater vor Emira, die als Mann verkleidet zum Vertrauten des Königs aufgestiegen ist. Tragende Rollen spielen zudem der loyale Staatsdiener Arasse und dessen Schwester Laodice, die zwar die Mätresse des Königs ist, aber auch Siroe begehrt.
Für diese Ballung von Boshaftigkeiten, Intrigen, Missverständnissen und Wendungen schrieb Händel eine vitale Musik voller Schattierungen. Die gegensätzlichen Gefühle wie Liebe und Hass, Brutalität und Zärtlichkeit, Freude und Entsetzen stachelten Händel zu einem impulsiven und emotionalen Klangbild an. Für die Premiere von Siroe 1728 am Haymarket Theatre hatte Händel ein letztes Mal seine Starbesetzung beisammen – Cuzzoni, Bordoni und Senesino. Mit 18 Aufführungen war die Geschichte um den menschliche Größe zeigenden Perserprinzen ein durchschlagender Erfolg. Heutzutage gehört die Oper zu den eher selten gespielten Raritäten. Die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE zeigen erstmalig Siroe, Re di Persia in der Regie des Intendanten Ulrich Peters.
Premiere 46. Inationale Händel-Festspiele: SIROE, RE DI PERSIA
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
NEUINSZENIERUNG | KARLSRUHER ERSTAUFFÜHRUNG Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Libretto von Nicola Francesco Haym nach Pietro Metastasio In italienischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Siroe, Re di Persia schrieb der Libretto-Star des 18. Jahrhunderts Pietro Metastasio, mit dem sich Händel für dieses Werk erstmals verband. Metastasios Siroe-Verse vertonten aber auch unzählige andere Komponisten: unter anderem Leonardo Vinci, Nicola Porpora oder Johann Adolph Hasse. Siroes Vater Cosroe leitet sich von der Figur des persischen Großkönigs Chosrau II. ab, der von 590 bis 682 n. Chr. regierte. Doch um die Historie kümmerte sich Metastasio wenig: Ihm ging es um die typischen Opera-seria-Inhalte: Politik, Liebe, Eifersucht, Verrat, Rache, Erbstreitigkeiten und Loyalitätskonflikte.
Die Handlung liest sich wie ein Politkrimi oder in Teilen wie die King Lear Tragödie. König Cosroe will die Macht nicht an seinen erstgeborenen Sohn Siroe abgeben, sondern an den jüngeren Medarse. Durch Intrigen des Bruders gerät Siroe darüber hinaus in Verdacht, einen Mordkomplott gegen den eigenen Vater zu schmieden. Er landet im Gefängnis und soll sterben. In Wahrheit will Siroes heimliche Liebe Emira Cosroe aus Rache für dessen Mord an ihrem Vater töten. Siroe weiß das, will die Geliebte aber nicht verraten. Stattdessen warnt er anonym den Vater vor Emira, die als Mann verkleidet zum Vertrauten des Königs aufgestiegen ist. Tragende Rollen spielen zudem der loyale Staatsdiener Arasse und dessen Schwester Laodice, die zwar die Mätresse des Königs ist, aber auch Siroe begehrt.
Für diese Ballung von Boshaftigkeiten, Intrigen, Missverständnissen und Wendungen schrieb Händel eine vitale Musik voller Schattierungen. Die gegensätzlichen Gefühle wie Liebe und Hass, Brutalität und Zärtlichkeit, Freude und Entsetzen stachelten Händel zu einem impulsiven und emotionalen Klangbild an. Für die Premiere von Siroe 1728 am Haymarket Theatre hatte Händel ein letztes Mal seine Starbesetzung beisammen – Cuzzoni, Bordoni und Senesino. Mit 18 Aufführungen war die Geschichte um den menschliche Größe zeigenden Perserprinzen ein durchschlagender Erfolg. Heutzutage gehört die Oper zu den eher selten gespielten Raritäten. Die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE zeigen erstmalig Siroe, Re di Persia in der Regie des Intendanten Ulrich Peters.
Fokus Lied | "Schläft ein Lied in allen Dingen ..."
Hans-Werner-Henze-Platz 1, 33330 Gütersloh
Eichendorff-Vertonungen von Hugo Wolf, Robert Schumann, Johannes Brahms, Erich Wolfgang Korngold und Ludwig Thuille
Konstantin Ingenpass (Bariton)
Hyun-Hwa Park (Klavier)
Dass Kompositionen von Hugo Wolf im Eichendorff-Programm des Liedduos Ingenpass/Park einen bedeutenden Anteil einnehmen, ist kein Zufall. Das Duo gewann im Jahr 2020 den von der Hugo-Wolf-Gesellschaft ausgerichteten 12. „Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart“, der sich in besonderer Weise dem Werk des österreichischen Meisters verpflichtet fühlt und vielen als wichtigster Liedwettbewerb weltweit gilt. Die teils rasant virtuosen, teils zart zurückgenommenen Vertonungen Wolfs werden ergänzt durch Kompositionen des 14 Jahre jungen Korngold, durch Schumanns EichendorffVertonungen abseits des bekannten Liederkreises op. 39, durch Lieder von Brahms sowie durch Werke des viel zu selten gespielten Strauss-Zeitgenossen Ludwig Thuille.
DIE SCHWEIGSAME FRAU Komische Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
Libretto von Stefan Zweig nach Ben Jonsons Komödie Epicoene or The Silent Woman In deutscher Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Ab 12 Jahren
Der pensionierte Seemann Sir Morosus wünscht sich vor allem Ruhe, seit ein Kanonenschuss sein Trommelfell zerriss. In die Stille platzt unverhofft sein Neffe Henry, gefolgt von seiner italienischen Operntruppe. Morosus ist entsetzt über seinen zum Künstler gewordenen Neffen, bricht in eine wütende Tirade über das „neumodische Ohrengeschinde, dass man Operas nennt“ aus und enterbt ihn auf der Stelle. Aus reinem Trotz bittet er seinen Barbier Schneidebart nun eine passende Braut für ihn zu finden – „nur still muss sie sein“. Der Barbier macht aber gemeinsame Sache mit Henry und seiner Operntruppe, die den alten Griesgram von seinem Hass gegen die Oper kurieren wollen. Als Heiratskandidatin wird ihm Aminta, Henrys Frau und Opernsängerin, als schüchterne „Timidia“ aus dem Kloster vorgestellt. Nach der inszenierten Hochzeit wird diese aber plötzlich zur Diva und fordert Schmuck, Luxus und ordentlich Rummel im Haus. Die Gesangsstunden im Wohnzimmer bringen das Fass dann zum Überlaufen: Morosus fordert die sofortige Scheidung! Der von der Operntruppe gespielte Scheidungsprozess mit falschen Zeugen bringt ihn an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Daraufhin fallen die Masken und Morosus muss herzhaft lachen über die Komödie, in die er verwickelt wurde. Nun kehrt endlich Ruhe ein und Morosus räsoniert: „Wie wunderbar ist doch eine junge, schweigsame Frau. Aber wie wunderbar erst, wenn sie die Frau eines andern bleibt!“
Nach dem frühen Tod seines langjährigen Librettisten Hugo von Hofmannsthal machte sich Richard Strauss auf die Suche nach einem neuen künstlerischen Partner. Er fand ihn in Stefan Zweig, der den klassischen Theaterstoff Epicoene, or The Silent Woman – der bereits für Donizettis Don Pasquale Pate gestanden hatte – für ihn zu einem kongenialen Libretto voller aberwitziger Situationen umarbeitete. Strauss „komische Oper“ sprüht vor Querverweisen und Zitaten aus der Operngeschichte. Die international gefeierte Regisseurin Mariame Clément inszeniert die Strauss-Rarität als Konflikt der Generationen, der nach allerlei Turbulenzen doch zur Versöhnung führt.
DIE SCHWEIGSAME FRAU Komische Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
Libretto von Stefan Zweig nach Ben Jonsons Komödie Epicoene or The Silent Woman In deutscher Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Ab 12 Jahren
Der pensionierte Seemann Sir Morosus wünscht sich vor allem Ruhe, seit ein Kanonenschuss sein Trommelfell zerriss. In die Stille platzt unverhofft sein Neffe Henry, gefolgt von seiner italienischen Operntruppe. Morosus ist entsetzt über seinen zum Künstler gewordenen Neffen, bricht in eine wütende Tirade über das „neumodische Ohrengeschinde, dass man Operas nennt“ aus und enterbt ihn auf der Stelle. Aus reinem Trotz bittet er seinen Barbier Schneidebart nun eine passende Braut für ihn zu finden – „nur still muss sie sein“. Der Barbier macht aber gemeinsame Sache mit Henry und seiner Operntruppe, die den alten Griesgram von seinem Hass gegen die Oper kurieren wollen. Als Heiratskandidatin wird ihm Aminta, Henrys Frau und Opernsängerin, als schüchterne „Timidia“ aus dem Kloster vorgestellt. Nach der inszenierten Hochzeit wird diese aber plötzlich zur Diva und fordert Schmuck, Luxus und ordentlich Rummel im Haus. Die Gesangsstunden im Wohnzimmer bringen das Fass dann zum Überlaufen: Morosus fordert die sofortige Scheidung! Der von der Operntruppe gespielte Scheidungsprozess mit falschen Zeugen bringt ihn an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Daraufhin fallen die Masken und Morosus muss herzhaft lachen über die Komödie, in die er verwickelt wurde. Nun kehrt endlich Ruhe ein und Morosus räsoniert: „Wie wunderbar ist doch eine junge, schweigsame Frau. Aber wie wunderbar erst, wenn sie die Frau eines andern bleibt!“
Nach dem frühen Tod seines langjährigen Librettisten Hugo von Hofmannsthal machte sich Richard Strauss auf die Suche nach einem neuen künstlerischen Partner. Er fand ihn in Stefan Zweig, der den klassischen Theaterstoff Epicoene, or The Silent Woman – der bereits für Donizettis Don Pasquale Pate gestanden hatte – für ihn zu einem kongenialen Libretto voller aberwitziger Situationen umarbeitete. Strauss „komische Oper“ sprüht vor Querverweisen und Zitaten aus der Operngeschichte. Die international gefeierte Regisseurin Mariame Clément inszeniert die Strauss-Rarität als Konflikt der Generationen, der nach allerlei Turbulenzen doch zur Versöhnung führt.
Der pensionierte Seemann Sir Morosus wünscht sich vor allem Ruhe, seit ein Kanonenschuss sein Trommelfell zerriss. In die Stille platzt unverhofft sein Neffe Henry, gefolgt von seiner italienischen Operntruppe. Morosus ist entsetzt über seinen zum Künstler gewordenen Neffen, bricht in eine wütende Tirade über das „neumodische Ohrengeschinde, dass man Operas nennt“ aus und enterbt ihn auf der Stelle. Aus reinem Trotz bittet er seinen Barbier Schneidebart nun eine passende Braut für ihn zu finden – „nur still muss sie sein“. Der Barbier macht aber gemeinsame Sache mit Henry und seiner Operntruppe, die den alten Griesgram von seinem Hass gegen die Oper kurieren wollen. Als Heiratskandidatin wird ihm Aminta, Henrys Frau und Opernsängerin, als schüchterne „Timidia“ aus dem Kloster vorgestellt. Nach der inszenierten Hochzeit wird diese aber plötzlich zur Diva und fordert Schmuck, Luxus und ordentlich Rummel im Haus. Die Gesangsstunden im Wohnzimmer bringen das Fass dann zum Überlaufen: Morosus fordert die sofortige Scheidung! Der von der Operntruppe gespielte Scheidungsprozess mit falschen Zeugen bringt ihn an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Daraufhin fallen die Masken und Morosus muss herzhaft lachen über die Komödie, in die er verwickelt wurde. Nun kehrt endlich Ruhe ein und Morosus räsoniert: „Wie wunderbar ist doch eine junge, schweigsame Frau. Aber wie wunderbar erst, wenn sie die Frau eines andern bleibt!“
Nach dem frühen Tod seines langjährigen Librettisten Hugo von Hofmannsthal machte sich Richard Strauss auf die Suche nach einem neuen künstlerischen Partner. Er fand ihn in Stefan Zweig, der den klassischen Theaterstoff Epicoene, or The Silent Woman – der bereits für Donizettis Don Pasquale Pate gestanden hatte – für ihn zu einem kongenialen Libretto voller aberwitziger Situationen umarbeitete. Strauss „komische Oper“ sprüht vor Querverweisen und Zitaten aus der Operngeschichte. Die international gefeierte Regisseurin Mariame Clément inszeniert die Strauss-Rarität als Konflikt der Generationen, der nach allerlei Turbulenzen doch zur Versöhnung führt.
DIE SCHWEIGSAME FRAU Komische Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss
Hermann-Levi-Platz 1, 76137 Karlsruhe
Libretto von Stefan Zweig nach Ben Jonsons Komödie Epicoene or The Silent Woman In deutscher Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Ab 12 Jahren
Der pensionierte Seemann Sir Morosus wünscht sich vor allem Ruhe, seit ein Kanonenschuss sein Trommelfell zerriss. In die Stille platzt unverhofft sein Neffe Henry, gefolgt von seiner italienischen Operntruppe. Morosus ist entsetzt über seinen zum Künstler gewordenen Neffen, bricht in eine wütende Tirade über das „neumodische Ohrengeschinde, dass man Operas nennt“ aus und enterbt ihn auf der Stelle. Aus reinem Trotz bittet er seinen Barbier Schneidebart nun eine passende Braut für ihn zu finden – „nur still muss sie sein“. Der Barbier macht aber gemeinsame Sache mit Henry und seiner Operntruppe, die den alten Griesgram von seinem Hass gegen die Oper kurieren wollen. Als Heiratskandidatin wird ihm Aminta, Henrys Frau und Opernsängerin, als schüchterne „Timidia“ aus dem Kloster vorgestellt. Nach der inszenierten Hochzeit wird diese aber plötzlich zur Diva und fordert Schmuck, Luxus und ordentlich Rummel im Haus. Die Gesangsstunden im Wohnzimmer bringen das Fass dann zum Überlaufen: Morosus fordert die sofortige Scheidung! Der von der Operntruppe gespielte Scheidungsprozess mit falschen Zeugen bringt ihn an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Daraufhin fallen die Masken und Morosus muss herzhaft lachen über die Komödie, in die er verwickelt wurde. Nun kehrt endlich Ruhe ein und Morosus räsoniert: „Wie wunderbar ist doch eine junge, schweigsame Frau. Aber wie wunderbar erst, wenn sie die Frau eines andern bleibt!“
Nach dem frühen Tod seines langjährigen Librettisten Hugo von Hofmannsthal machte sich Richard Strauss auf die Suche nach einem neuen künstlerischen Partner. Er fand ihn in Stefan Zweig, der den klassischen Theaterstoff Epicoene, or The Silent Woman – der bereits für Donizettis Don Pasquale Pate gestanden hatte – für ihn zu einem kongenialen Libretto voller aberwitziger Situationen umarbeitete. Strauss „komische Oper“ sprüht vor Querverweisen und Zitaten aus der Operngeschichte. Die international gefeierte Regisseurin Mariame Clément inszeniert die Strauss-Rarität als Konflikt der Generationen, der nach allerlei Turbulenzen doch zur Versöhnung führt.
»Jauchzet, frohlocket!«, so erklingt es zu Beginn des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach, mit dem der Universitätschor Bielefeld und die Ev. Kantorei Sennestadt am 15. Dezember in der Rudolf-Oetker-Halle auf das Weihnachtsfest einstimmen werden. Gemeinsam mit vier renommierten jungen Solostimmen und dem auf historischen Instrumenten musizierenden Barockorchester L´Arco aus Hannover werden die Teile I-III+V facettenreich unter der Leitung von Dorothea Schenk erklingen.
Sopran Anna-Sophie Brosig // Alt Sarah Romberger // Tenor Benjamin Glaubitz // Bass Konstantin Ingenpaß // Leitung Dorothea Schenk
Der pensionierte Seemann Sir Morosus wünscht sich vor allem Ruhe, seit ein Kanonenschuss sein Trommelfell zerriss. In die Stille platzt unverhofft sein Neffe Henry, gefolgt von seiner italienischen Operntruppe. Morosus ist entsetzt über seinen zum Künstler gewordenen Neffen, bricht in eine wütende Tirade über das „neumodische Ohrengeschinde, dass man Operas nennt“ aus und enterbt ihn auf der Stelle. Aus reinem Trotz bittet er seinen Barbier Schneidebart nun eine passende Braut für ihn zu finden – „nur still muss sie sein“. Der Barbier macht aber gemeinsame Sache mit Henry und seiner Operntruppe, die den alten Griesgram von seinem Hass gegen die Oper kurieren wollen. Als Heiratskandidatin wird ihm Aminta, Henrys Frau und Opernsängerin, als schüchterne „Timidia“ aus dem Kloster vorgestellt. Nach der inszenierten Hochzeit wird diese aber plötzlich zur Diva und fordert Schmuck, Luxus und ordentlich Rummel im Haus. Die Gesangsstunden im Wohnzimmer bringen das Fass dann zum Überlaufen: Morosus fordert die sofortige Scheidung! Der von der Operntruppe gespielte Scheidungsprozess mit falschen Zeugen bringt ihn an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Daraufhin fallen die Masken und Morosus muss herzhaft lachen über die Komödie, in die er verwickelt wurde. Nun kehrt endlich Ruhe ein und Morosus räsoniert: „Wie wunderbar ist doch eine junge, schweigsame Frau. Aber wie wunderbar erst, wenn sie die Frau eines andern bleibt!“
Nach dem frühen Tod seines langjährigen Librettisten Hugo von Hofmannsthal machte sich Richard Strauss auf die Suche nach einem neuen künstlerischen Partner. Er fand ihn in Stefan Zweig, der den klassischen Theaterstoff Epicoene, or The Silent Woman – der bereits für Donizettis Don Pasquale Pate gestanden hatte – für ihn zu einem kongenialen Libretto voller aberwitziger Situationen umarbeitete. Strauss „komische Oper“ sprüht vor Querverweisen und Zitaten aus der Operngeschichte. Die international gefeierte Regisseurin Mariame Clément inszeniert die Strauss-Rarität als Konflikt der Generationen, der nach allerlei Turbulenzen doch zur Versöhnung führt.
Chapeau Classique: Esther Valentin-Fieguth, Konstantin Ingenpaß, Anastasia Grishutina: Beziehungsstatus: kompliziert
Erbdrostenhof Salzstraße 38 48143 Münster
„Komm, beglücke mich!“ Das schönste Gefühl: die Liebe. Als Begehren und Vorfreude, die Herz und Hirn okkupieren und die Welt vergolden. Als Selbstgenuss im Augenblick der Erfüllung, der maximal gesteigertes Leben ist: „Ich fühl mich mein / Bei dir allein!“ Die Liebe: eins der schlimmsten Gefühle. Im Schmerz einer Fernbeziehung, des Scheidens, des Scheiterns, des Abgewiesen-Werdens, Missverstehens: „Nur wer die Sehnsucht kennt / Weiß, was ich leide!“ Oft hilft in alldem nur eine höhere Macht: „Die Liebesengel kamen über Nacht / Und haben Frieden meiner Brust gebracht.“
Beziehungsstatus: kompliziert. Heiter oder aufgewühlt, so sehnsuchts- wie humorvoll, extrovertiert oder innig, durchweg eigenwillig und schön bringen die Mezzosopranistin Esther Valentin-Fieguth und der Bariton Konstantin Ingenpaß die Komplikationen der Zweierbeziehung auf die Bühne. Anastasia Grishutina, sensible und virtuose Gestalterin am Klavier, gibt den Liedern zusätzliche Tiefe, Farbe und Kraft. So ersteht in kleinen Spielszenen, Duetten und Sololiedern ein spannungsreiches Panorama des Liebens – voller Dramatik, oft mit Augenzwinkern.
Programm: BEZIEHUNGSSTATUS: KOMPLIZIERT Beliebte und weniger bekannte Lieder und Duette von Robert Schumann, Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy, von Johannes Brahms, Peter Cornelius, Hugo Wolf und Georgi W. Swiridow
Konstantin Ingenpaß, Bariton Hyun-hwa Park, Klavier
Programm:
Werke von Ludwig Thuille, Friedrich Klose, Rudi Stephan und August Reuss
Der 1. Preisträger des Internationalen Hugo Wolf Wettbewerbs 2020, Konstantin Ingenpaß, gestaltet mit seiner Pianistin Hyun-hwa Park einen außergewöhnlichen Konzertabend, der Schätze aus der spätromantischen sog. „Münchner Schule“ auf die Bühne bringt, die bis in die 1930er Jahre ein Begriff im deutschen Musikleben war. Sie ging hervor aus der Freundschaft der drei Komponisten Richard Strauss, Max von Schillings und Ludwig Thuille. Letzterer war um 1900 eine der dominierenden Figuren des Münchner Musiklebens und sein kompositorischer Stil übte auf viele seiner Schüler und Freunde einen nicht zu unterschätzenden Einfluss aus. Diesen selten gehörten Werken ist der zweite Liederabend gewidmet.
Mit Werken von u.a. Schumann, Schubert, Liszt, Mahler
Seit Jahrhunderten fasziniert der Rhein Maler, Dichter und Komponisten und inspiriert sie zum Schaffen bedeutender Werke. Die Liedkunst erlebte ihren Höhepunkt in der Romantik. Legendäre Liedkompositionen z.B. über die Loreley haben dafür gesorgt, dass der Rhein bis zum heutigen Tag weltweit als Sehnsuchtsort wahrgenommen wird.
Eingebettet im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal bietet die Alte Kirche Spay vis à vis der Marksburg den idealen Rahmen für ein musikalisches Gesamterlebnis mit Liedern der Rheinromantik. Dieser besondere Ort weckte den Wunsch der beiden Künstler, ein "rheinromantisches" Programm zu präsentieren. Schon bei seinem Debüt in der Alten Kirche hat das Duo mit seinem beseelten Konzertieren die Herzen des IMUKO-Publikums erobert.
Festspielhaus Baden-Baden: Dona Nobis Pacem - Ballett von John Neumeier
Festspielhaus Baden-Baden
Dona Nobis Pacem - Ballett von John Neumeier
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
Festspielhaus Baden-Baden: Dona Nobis Pacem - Ballett von John Neumeier
Festspielhaus Baden-Baden
Dona Nobis Pacem - Ballett von John Neumeier
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
Festspielhaus Baden-Baden: Dona Nobis Pacem - Ballett von John Neumeier
Festspielhaus Baden-Baden
Dona Nobis Pacem - Ballett von John Neumeier
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
Songs of Yearning - Vocal Chamber Music by Chausson, Respighi, Rorem, Bridge and More
Main Rd, Rondebosch, Cape Town, 7700, Südafrika
Baxter Concert Hall
Silke Evers | Soprano
Konstantin Ingenpaß | Baritone
Farida Bacharova | Violin
Azra Isaacs | Viola
Graham du Plessis | Cello
Juliet String Quartet
Esthea Kruger | Piano
Audience members are invited to a magical sound world in this concert, where singers perform with several different chamber music formations, showcasing art song in a completely different guise from the standard voice-and-piano combination. The programme features diverse works by Chausson, Respighi, Rorem and Bridge, as well as the premiere of the work commissioned by the festival, composed by Adrian More.
Of Cowboys and French Cuisine - Songs on unusual texts
6 Spin St, Cape Town City Centre, Cape Town, 8001, Südafrika
6 Spin Street
Silke Evers | Soprano
Violina Anguelov-Hobbs, Minette du Toit-Pearce | Mezzo-Soprano
Konstantin Ingenpaß | Baritone
Esthea Kruger, Albie van Schalkwyk | Piano
The second concert of Neues Lied is inspired by unusual texts – most of which were never intended to be set to music! The concert includes cycles such as Bernstein’s La bonne cuisine on recipes from a French cookbook, Larsen’s Cowboy Songs on cowboy/girl poetry, Barber’s Hermit Songs on the scribbles of medieval monks, and Argento’s hilarious Miss Manners on Music on Judith Martin’s witty advice column. From humorous to touching, these delightful musical settings cast a different light on the world of song.
The first concert of Neues Lied is bound to take the audience on a profound musical journey with two timeless masterpieces – Schubert’s Schwanengesang and Strauss’ Vier letzte Lieder. The fourteen songs published posthumously as Schubert’s Schwanengesang were written in the composer’s miraculously productive final few months, and are exceptionally wide-ranging in emotional content and atmosphere. Strauss’ sublime Vier letzte Lieder, a poignant contemplation on life and death, are likewise considered the composer’s most significant final statement. Written for soprano and orchestra, it is heard here in the version for soprano and piano. The concert features Konstantin Ingenpaß, Paulina Malefane and Esthea Kruger.
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
48. Hamburger Ballett-Tage: John Neumeier - Matthäus-Passion Copy
Engl. Planke 1, 20459 Hamburg
Während der 48. Hamburger Ballett-Tage wird nicht nur in der Hamburgischen Staatsoper getanzt. John Neumeiers sakrales Ballett "Matthäus-Passion" zur ergreifenden Musik von Johann Sebastian Bach kehrt am 21. und 22. Juni an den Ort seiner Entstehung zurück, in die Hauptkirche St. Michaelis. Begleitet werden die Tänzerinnen und Tänzer von den Sängersolisten Ilse Eerens (Sopran), Olivia Vermeulen (Alt), Julian Prégardien (Evangelist), David Fischer (Tenor, Arien), Tobias Berndt (Christus) und Konstantin Ingenpass (Bass, Arien), dem Chor St. Michaelis und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter der Leitung von Jörg Endebrock.
48. Hamburger Ballett-Tage: John Neumeier - Matthäus-Passion
Engl. Planke 1, 20459 Hamburg
Während der 48. Hamburger Ballett-Tage wird nicht nur in der Hamburgischen Staatsoper getanzt. John Neumeiers sakrales Ballett "Matthäus-Passion" zur ergreifenden Musik von Johann Sebastian Bach kehrt am 21. und 22. Juni an den Ort seiner Entstehung zurück, in die Hauptkirche St. Michaelis. Begleitet werden die Tänzerinnen und Tänzer von den Sängersolisten Ilse Eerens (Sopran), Olivia Vermeulen (Alt), Julian Prégardien (Evangelist), David Fischer (Tenor, Arien), Tobias Berndt (Christus) und Konstantin Ingenpass (Bass, Arien), dem Chor St. Michaelis und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter der Leitung von Jörg Endebrock.
Carine Tinney, Sopran Bettina Ranch, Alt N.N., Tenor Konstantin Ingenpass, Bass David Oštrek, Christusworte Philharmonischer Chor der Stadt Bonn Paul Krämer, Einstudierung Beethoven Orchester Bonn Attilio Cremonesi, Dirigent
Chöre: Der Gemischte Chor, Das Junge Ensemble und LogoChor Leitung: Ferdinand Dehner & Panajotis Ampartzakis Sopran: Johanna Beier Tenor: Ferdinand Keller Bariton: Konstantin Ingenpaß Mit: Ute Kabisch, Johannes Kohlmann, Daria Pavlotskaya, Manfred Mildenberger, Rose Vischer
Haydn - Die Jahreszeiten: Winter + Frühling
Joseph Haydns Oratorium "Die Jahreszeiten" gehört zu den gefragtesten Projekten engagierter Laienchöre. Die Musik führt farbig und mitreißend durch den Kreislauf von Tag und Nacht, von Regen und Sonne, von Wärme und Kälte. Eine pittoresk-naive Darstellung, die wir aber 2023 angesichts des Klimawandels und der aktuellen politischen Krisen nicht mehr kommentarlos oder gar unbefangen jubelnd auf die Bühne bringen wollen.
Die Chöre der Mannheimer Liedertafel beschäftigen sich zusammen mit LogoChor auf vielerlei Ebenen intensiv mit der Materie und entwickeln eine Reihe von Konzertformaten, in denen das Werk durch moderne musikalische Interpretationen der Thematik und durch aktuelle und kanonische Texte, u.a. von Dürrenmatt und Shakespare, kommentiert wird.
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
„Das großte Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat“ geben wir wenige Tage vor Weihnachten: Johann Sebastian Bachs ,Messe in h-Moll‘. Dieses letzte große Werk gilt als Bachs kunstlerisches Testament, in dem vom gregorianischen Cantus firmus, der Fugenkunst in Chor und Orchester, den Duetten, Arien opernhafter Couleur, der Zahlensymbolik, bis hin zur sorgfaltig gearbeiteten Textausdeutung sein kompositorischer Genius noch einmal in Vollendung gebundelt auftritt.
„Von Bachs compositionen konnte alles verloren gehen, die H moll Messe allein wurde bis in unabsehbare Zeit von diesem Kunstler zeugen, wie mit der Kraft einer gottlichen Offenbarung“, so formulierte es der Bach-Biograph Philipp Spitta. Welch schonere Einstimmung auf Weihnachten konnte es geben?
Philharmonischen Chor Berlin
Katherina Müller Carmen Artaza Tilman Lichdi Konstantin Ingenpaß
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
"Dona Nobis Pacem" – gib uns Frieden. Dieser Titel ist mir wichtig, selbst auf die Gefahr hin, dass er auf manche naiv, pathetisch oder gar prätentiös wirken könnte. Angesichts der um sich greifenden Unversöhnlichkeit in unserer Welt bot dieser Gedanke eine wichtige Anregung, mich mit Johann Sebastian Bachs vielschichtiger Komposition zu befassen. In meiner letzten Saison als Intendant sehe ich diese Kreation als große Chance. Es wäre für mich unvorstellbar, ein Ballett mit der h-Moll-Messe mit einer anderen Compagnie wie dem Ballett des Bolschoi-Theaters oder der Pariser Oper zu erarbeiten.Etwas Derartiges ist nur mit einem vertrauten Ensemble möglich, wie es die Tänzerinnen und Tänzer meiner Compagnie in einzigartiger Weise sind.
John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach
Choreografie, Bühnenbild, Licht und Kostüme: John Neumeier
St. Marien Kirche, Kirchenraum – Schneidweg 2, 59590 Geseke
Der „Messiah“ zählt zu den großartigen und wohl bekanntesten Oratorien des barocken Komponisten Georg Friedrich Händel. 280 Jahre nach der Uraufführung im Jahr 1742 wird dieses Werk nun vom Vocalensemble Erwitte zusammen mit dem jungen und hochambitionierten Kammerorchester „la festa musicale“ aus Hannover unter der Leitung von Bernd Hense interpretiert. Dazu kommen außerdem vier international gefragte und renommierte Solistinnen und Solisten.
Sowohl dem Chor als auch den Solisten kommt im Laufe des Stückes eine tragende Rolle zu. So bestehen die drei Teile des Oratoriums aus einer Mischung von emotionalen und prachtvollen Chorsätzen, charismatischen Rezitativen und expressiven Arien, die die Ankündigung des Messias, sein Leben und die Erlösung der Menschen durch seine Auferstehung ausdrucksvoll schildern und verbildlichen.
St. Cyriakus Kirche Horn, Kirchenraum – An der Kirche 5, 59597 Erwitte
Der „Messiah“ zählt zu den großartigen und wohl bekanntesten Oratorien des barocken Komponisten Georg Friedrich Händel. 280 Jahre nach der Uraufführung im Jahr 1742 wird dieses Werk nun vom Vocalensemble Erwitte zusammen mit dem jungen und hochambitionierten Kammerorchester „la festa musicale“ aus Hannover unter der Leitung von Bernd Hense interpretiert. Dazu kommen außerdem vier international gefragte und renommierte Solistinnen und Solisten.
Sowohl dem Chor als auch den Solisten kommt im Laufe des Stückes eine tragende Rolle zu. So bestehen die drei Teile des Oratoriums aus einer Mischung von emotionalen und prachtvollen Chorsätzen, charismatischen Rezitativen und expressiven Arien, die die Ankündigung des Messias, sein Leben und die Erlösung der Menschen durch seine Auferstehung ausdrucksvoll schildern und verbildlichen.
VOCAL ART Frankfurt RheinMain RISING STARS – SYMPHONY
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Alzenau-Hörstein
Program:
Joachim Raff: Ouvertüre „Ein feste Burg ist unser Gott“ op. 127
Johannes Brahms: Vier ernste Gesänge op. 121 Instrumentation für Orchester von Gerhard Müller-Hornbach Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Cesar Franck - „Les Beatitudes“ anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten
Alte Oper Frankfurt
César Franck (1822-1890) kennt man vielleicht als Orgelkomponisten, vielleicht als Schöpfer des berühmten „Panis Angelicus“, aber von „Les Béatitudes“, den „Seligpreisungen“, haben sicherlich die wenigsten etwas gehört. Das wollen wir ändern, denn dieses große Oratorium, das Franck als das Beste bezeichnete, das er je geschaffen hat, steht schon lange auf der Wunschliste des Cäcilienchores.Acht Solisten fordert das Werk, ein groß besetztes Symphonieorchester und einen stimmgewaltigen Chor, weshalb der Bachchor Heidelberg mit von der Partie sein wird.
Vielleicht hat der streng gläubige César Franck versucht, mit seiner Musik die acht Seligpreisungen aus der Heiligen Schrift zu aktualisieren, die Bergpredigt seinem Publikum nahezubringen. Jedenfalls ist ein Oratorium entstanden, das in seiner tiefgründigen Tonsprache jeden Hörer überwältigt.
K. Bungert hat in seiner Biografie den Komponisten so charakterisiert: Franck war „…ein Mensch mit großem Gefühl, nicht minder großem Geist und einer gefährdeten Utopie, ein rückhaltloser Ausdrucksmusiker und Denker der musikalischen Form“.
Im Jahr 2022 feiert der Fin-de-siècle-Komponist César Franck seinen 200. Geburtstag. Franck gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Klangschöpfer und Organisten seiner Zeit. Zu seinem Jubiläum kommt im Bachchor-Konzert sein Hauptwerk zur Aufführung: »Les Béatitudes«. Das Werk ist eine monumentale oratorische Vertonung der Seligpreisungen aus der Bergpredigt Jesu und steht auf Augenhöhe mit den großen Oratorien des 19. Jahrhunderts. Durch seine symmetrische Anlage beschreibt das Werk einen großen Bogen: Auf einen kurzen Prolog folgen acht Sätze, in denen die Christusworte irdischen Szenen gegenübergestellt werden – Kontraste, die der Chor kommentiert. Mit einem großen Hymnus endet das Werk: dem Einzug ins Paradies.
Schlosskonzerte Bad Krozingen: Lieder von Johannes Brahms & CD-Präsentation
Am Schloßpark 7, 79189 Bad Krozingen
Festliche Tage Alter Musik
Als Komponist von Liedern hielt Brahms an der traditionellen Form fest und verfolgte gleichzeitig einen modernen Ansatz im kompositorischen Stil. Keimzelle vieler seiner Werke für Stimme(n) und Klavier waren Volkslieder, die er mit Raffinesse und einem sensiblen Gespür für deren musikalische und menschliche Tiefe sammelte und auskomponierte. Der Liedpianist Ulrich Eisenlohr stellt dies in seiner Neueinspielung sämtlicher Lieder von Johannes Brahms mit einem starken Fokus auf diese zauberhaften „Keimzellen“ der Brahms’schen Vokalmusik vor. Besonders schön harmoniert der historische Streicher-Flügel gerade zu diesen feinen und schlichten Volksliedern und verleiht ihnen eine Frische und Natürlichkeit, die auch den Vortrag der beiden GesangssolistInnen Esther Valentin-Fieguth und Konstantin Ingenpaß auszeichnet.
Ulrich Eisenlohr, Hammerflügel J.B. Streicher, Wien 1864
Esther Valentin-Fieguth, Mezzosopran (SWR2 New Talent)
Konstantin Ingenpaß, Bariton (Hugo-Wolf-Preisträger)
„O Fortuna, velut luna, statu variabilis“ – „Stetig wechselnd wie der Mond ist auch das Schicksal“. Fortuna und ihr Schicksalsrad, das denjenigen, der gerade noch ganz oben ist, im nächsten Moment nach unten stürzt, stehen am Anfang und am Ende von Carl Orffs wohl bekanntestem Werk.Der machtvolle Chorsatz bringt mit aller Wucht und Klarheit die Unausweichlichkeit des Schicksals zu Gehör – und zählt zu den populärsten klassischen Kompositionen.
Musik im Landtag: ›Der doppelte Taucher. Schubert-Lieder in mehreren Fassungen‹
Plenarsaal des Landtags Rheinland-Pfalz, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz
Auch Meister des Liedes fallen nicht vom Himmel. Von vielen Liedern Franz Schuberts sind mehrere Fassungen erhalten, die zeigen, wie der junge Komponist mehrfach Anlauf nahm, um zu einer veröffentlichungswürdigen Werkgestalt zu gelangen. Von der Goethe-Vertonung »Geistes-Gruß« liegen nicht weniger als sechs Fassungen vor, der heute bekannten Gestalt der Ballade »Erlkönig« gingen drei andere Versionen voraus. Die Vertonung von Schillers Ballade »Der Taucher« zählt mit einer Aufführungsdauer von über 20 Minuten zu Schuberts umfangreichsten Werken für Gesang und Klavier. Für den jungen Schubert war die kompositorische Auseinandersetzung mit Schillers 27 Strophen umfassender Ballade eine Herausforderung, der er sich in den Jahren 1813 und 1814 zweimal stellte.
Den Interpretationen der Lieder liegen die wissenschaftlich-kritischen Editionen der Neuen Schubert-Ausgabe zugrunde – einem langfristig mit Mitteln des Akademienprogramms geförderten Projekt, das seit 1980 von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz, betreut wird.
Moderation: Prof. Dr. Thomas Seedorf, Projektleiter der Neuen Schubert-Ausgabe
Ta-Ta-Ta-Taaaa: Zu Beginn seiner Fünften Sinfonie in c-moll lieferte Beethoven 1808 eines der berühmtesten Motive der klassischen Musik. Beim Eröffnungskonzert VOICES 2022 mit dem Detmolder Kammerorchester unter Leitung Alfredo Perls erklingt sie im zweiten Konzertteil. Dazu kontrastierend vorweg ein fast intimanmutendes Programm. Paul Hindemiths Kammermusik Nr. 1, eines seiner erfolgreichsten Instrumentalwerke der 1920er Jahre, trifft auf zwei für Kammerorchester arrangierte Liederzyklen: Hugo Wolfs Drei Harfenspieler-Lieder, arrangiert von Carl Tertio Druml und die bewegenden Lieder eines fahrenden Gesellen des liebestrunkenen Gustav Mahler, in der Fassung von Arnold Schönberg.
Konstantin Ingenpaß, bereits im Jahre 2019 bei VOICES zu Gast, konzertierte in seiner noch jungen Karriere schon unter namhaften Dirigenten mit bedeutenden Orchestern. Den Ritterschlag zu einem der besten Liedsänger seiner Generation erhielt er im Jahre 2020 mit dem Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart.
Kompressorenhalle des Industriedenkmals Kokerei Hansa
Eröffnungskonzert des dritten Internationalen Schubert-Fests Dortmund
zur Eröffnung des dritten Internationalen Schubert-Fests Dortmund auf der ehemaligen Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde laden die 1. Preisträgerinnen des LiedDuo-Wettbewerbs 2018 zu einem Lieder- und Duettabend mit Konstantin Ingenpass, dem 1. Preisträger des Stuttgarter Hugo-Wolf-Wettbewerbs.
Unter dem Titel „Beziehungsstatus: Kompliziert“ präsentieren Esther Valentin-Fieguth, Anastasia Grishutina und Konstantin Ingenpass Lieder von Franz Schubert, Hugo Wolf, Robert Schumann, Johannes Brahm u.a.
Esther Valentin-Fieguth Mezzosopran Konstantin Ingenpass Bariton Anastasia Grishutina Klavier
Während sich das Orchesterlied im 19. Jahrhundert im Gefolge von Zyklen wie Hector Berlioz‘ »Nuits d’été« zu einem eigenen Genre von Gewicht entwickelte, sind Lieder mit Begleitung eines Kammerensembles bis um die Wende zum 20. Jahrhundert die absolute Ausnahme geblieben. Der junge Bariton Konstantin Ingenpaß, 2020 erster Preisträger beim renommierten Liedwettbewerb der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart, hat nun eigens für Neuland.Lied ein komplettes Programm mit von einer kleinen Streichergruppe begleiteten Gattungsbeispielen zusammengestellt. Viktor Ullmann, 1944 in Auschwitz ermordet, schrieb seine drei Traklund Steffen-Vertonungen mit Streichtrio 1943 für Aufführungen im Konzentrationslager Theresienstadt. Eine Auswahl von sieben der insgesamt 53 Mörike- Lieder von Hugo Wolf – die gesamte Gruppe entstand innerhalb weniger Monate des Jahres 1888 – hat Stefan Heucke für Bariton und Streicher eingerichtet. Aribert Reimann wiederum spielte schon vor Jahrzehnten, als Klavierbegleiter Dietrich Fischer-Dieskaus, mit dem Gedanken, eine Auswahl der harmonisch komplexen Lieder Franz Liszts zu instrumentieren. Die 2013 arrangierten sieben Lyrikvertonungen aus der mittleren und späten Schaffenszeit des Meisters schließen sich zu einem Zyklus zusammen, in dem jeder Satz die folgerichtige Fortsetzung des jeweils Vorangegangenen ist.
Hugo Wolf/Stefan Heucke Sieben Mörike-Lieder für Stimme und Streichquartett
Hugo Wolf Italienische Serenade G-Dur für Streichquartett
Viktor Ullmann Drei Lieder für Stimme und Streichtrio nach Texten von Georg Trakl und Albert Steffen
Franz Liszt/Aribert Reimann Sieben Lieder für Bariton und Streichquartett
Robert Schumanns zweites Spanisches Liederspiel für vier Gesangssolisten und vierhändige Klavierbegleitung aus dem Jahr 1849 stand Modell für die Liebeslieder op. 52 von Johannes Brahms. Johannes Brahms führte sie gemeinsam mit Clara Schumann am 5. Januar 1870 komplett auf. . Die Aufführung der Schumann-Lieder erfolgt nach der im letzten Jahr erschienenen Neuausgabe im Rahmen der Neuen Schumann-Gesamtausgabe.
Gargan Music Festival 2022 Kanazawa, Japan Opening Concert!
Ishikawa Ongakudo ConcertHall, Kanazawa
Die besten Künstler der Welt versammeln sich während der Goldenen Woche in Kanazawa!
Die Stadt Kanazawa steht eine Woche lang ganz im Zeichen der klassischen Musik. Ein Musikfestival mit traditioneller Darstellungskunst, Kooperationen und Konzerten.
OEK Festival Orchestra
Yuko Tanaka, Leitung Miyuji Kaneko, Piano Christoph Koncz, Violine Sara Kobayashi, Soprano Konstantin Ingenpaß, Bariton Yurika Kitano, Ballet Ayako Kimura, MC Kei Takayanagi, MC
es die Messe aller Messen ist. Geeignet gleichermaßen für Protestanten und Katholiken, Agnostiker und Atheisten. "Das größte Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat", wie Carl Friedrich Zelter, der Chef der Berliner Sing-Akademie schon 1811 schrieb.
BR-Klassik
Stuttgarter Kantorei Stiftsbarock Stuttgart Kay Johannsen, Leitung